“Faust” – Act 3

by Charles Gounod libretto (German)


DRITTER AKT
Erste Szene
Einleitung

Margarethes Garten

(Im Hintergrunde eine Mauer mit Pforte. Rechts ein Pavillon.)

Siebel
(allein)
Blümlein traut, sprecht für mich,
recht inniglich!
Liebesgruß zu ihr traget,
„Bist so schön“ schmeichelnd saget,
dass mein Herz Tag und Nacht
für dich nur wacht.
Hauchet leis ihr entgegen
„Holde, lass dich bewegen!“
Blümlein traut, sagt für mich:
„Er liebt nur dich!“
(Pflückt eine Blume.)
Verwelkt! O Gott!
Dieser Zaub’rer, Gott verdamm’ ihn,
bracht’ Unglück mir!
Die Blume, die ich pflücke hier
sie welkt in meiner Hand!
Geweihtes Wasser soll die Hand mir netzen!
(Er taucht seine Hand in den Weihwassernapf am Pavillon.)
Hier betet jeden Abend
andachtsvoll Margarethe.
Lass sehn, nun lass sehen.
(Er pflückt eine Blume.)
Ob sie verwelken?
(betrachtet die Blumen)
Nein! Satan, ich spotte dein!
Blümlein traut, sprecht für mich
so inniglich!
Was mein Mund ihr verschweiget,
eure Nähe ihr zeiget,
rote Ros’, Veilchen blau,
mein Herz vertrau’.
Was ich hoff’, duftend saget,
wenn errötend sie fraget,
wer euch bracht’, Blümlein, wisst,
leis’ dann sie küsst!
(Er läuft hinaus.)
Zweite Szene
(Faust und Mephisto kommen verstohlen durch die Pforte.)

Faust
Hier herein?

Mephisto
Folget mir!

Faust
Was erspäht hier dein Blick?

Mephisto
Siebel schleicht dort allein.

Faust
Siebel!

Mephisto
Still! Er ist da!
(Beide ziehen sich hinter einen Baum zurück, als Siebel mit einem Strauß in der Hand zurückkommt.)

Siebel
Einen schöner’n Strauß man nimmer sah!

Mephisto
(beiseite
Vortrefflich!

Siebel
O Freude!
Ich werde morgen früh getrost zu reden wagen,
errät dann wohl ihr Blick das Geheimnis meines Herzens?
Ein heißer Kuss soll ihr alles sagen!

Mephisto
(beiseite)
Verführer!
(Siebel hängt sein Bouquet an die Tür des Pavillons und geht ab.)
 
Dritte Szene
Mephisto
Erwartet mich hier, ich muss gehen.
Statt der Blumen werd’ ich Euch eine Gabe bringen,
so prächtig, wie keine sie gesehn!
Blitzend Gestein soll ihr Herz bezwingen
und alles Euch nach Wunsch gelingen.

Faust
Lasse mich!

Mephisto
Ja, sogleich bin ich zurück bei Euch!
(Er geht ab.)
Vierte Szene
Faust
Welch unbekannter Zauber fasst mich an?
Ich fühl’s, die Liebe ist kein leerer Wahn!
O Margarethe, dir zu Füßen lieg’ ich hier!
Gegrüßt sei mir, o heil’ge Stätte,
Asyl der frommen Einfalt und der keuschen Unschuld!
O welche Pracht in dieser Einfachheit,
welch Geist der Ordnung und Zufriedenheit!
O Natur, hier fandest du das Kind,
die Jahre schwanden, ein reizendes Götterbild
ist leicht erstanden;
in diesem stillen Hause, hier schufst du soviel Anmut.
Hier war’s, ja hier, mit frohem leichtem Leben
ihr junges Herz fülltest du aus,
hier war’s, ja hier!
Gegrüßt sei mir, o heil’ge Stätte, usw.
Fünfte Szene
(Mephisto kommt mit einem Kästchen unter dem Arm.)

Mephisto
Von dannen! Sie naht!
Wenn das Bouquet verdränget diesen Schmuck,
ist’s vorbei mit allem Zauberspuk!

Faust
Hinweg! Denn nie will ich sie wiedersehn!

Mephisto
Wie, ihr zaudert jetzt?
(Er setzt das Kästchen an der Tür zum Pavillon nieder.)
An der Schwelle der Tür
sieht stehen sie den Schmuck.
Jetzt kommt und lasst uns gehen!
(Er zieht Faust aus dem Garten. Margarethe kommt.)
Sechste Szene
Margarethe
Ich gäb was drum, wenn ich nur wüsst’,
wer heut’ der Herr gewesen ist!
„Es war ein König in Thule
gar treu bis an das Grab,
dem sterbend seine Buhle
einen gold’nen Becher gab!“
(Sie unterbricht sich.)
Er hat ein edles Wesen, so schien es mir sogleich.
(Sie singt das Lied weiter.)
„Es ging ihm nichts darüber,
er leer’ ihn jeden Schmaus;
die Augen gingen ihm über,
sooft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
zählt’ er seine Städt’ und Reich’,
gönnt alles seinen Erben,
den Becher nicht zugleich.“
(Sich unterbrechend.)
Ich wusste nichts zu sagen,
erröten fühlt’ ich mich.
(Sie singt das Lied weiter.)
„Er sah ihn stürzen, trinken
und sinken tief ins Meer!
Die Augen täten ihm sinken,
trank nie eine Tropfen mehr.“
Nur große Herrn, sie geh’n so stolz einher,
so huldvoll auch dabei.
Doch nun davon nichts mehr!
O Valentin! hört Gott mein Flehen,
kehrst bald du heim!
Bin ja hier so allein!
(Sie sieht die Blumen.)
Ein Strauß!
Siebel brachte ihn mir.
Ach, armer Freund!
(Sie erblickt das Kästchen.)
Was seh ich da?
Wo kommt das reiche Kästchen her?
Ich wag’ mich kaum heran, doch vielleicht...
Dabei der Schlüssel lag;
soll ich es öffnen? Ha, ich bebe! Warum?
Tue ich deshalb doch keine Sünde!
(Sie öffnet das Kästchen.)
O Gott! Welch reicher Schmuck!
Ist’s ein lieblicher Traum,
der mich täuscht, der mich belügt
und der mit seinem wunderbaren Glanz mich betrüget?
(Sie setzt das Kästchen auf einen Stuhl und kniet davor nieder.)
 
Ach, ich wage es kaum,
und trüge doch so gern
hier diese Ohrgehänge!
Ach! Ein Spiegel liegt dabei,
gleich darin sich zu sehen, recht bequem!
Wie nun ihm länger widerstehn?
(Sie schmückt sich mit den Ohrgehängen und blickt in den Spiegel.)
Ha, welch ein Glück,
welch ein Glück, mich zu sehn!
Bist denn du es, Margarethe?
Schnelle, schnelle mir es sage!
Nein, nein, nicht Gretchen ich find’,
nein, nein, ihr Bild nicht hier sich zeiget,
’s ist ein stolzes Königskind,
vor dem jeder sich beuget!
Ach, wär’ er jetzt bei mir!
Säh er so schön mich hier!
Kaum würd’ er mich erkennen,
holdes Fräulein mich nennen.
Wie so schön diese Pracht mich schmückt!
Begierig bin ich, nun zu sehn,
wie Kett’ und Halsband mir wird stehn!
(Sie legt Armband und Halskette an und steht auf.)
Gott! Als ob eine Hand
auf meinen Arm sich legte!
Ha, welch ein Glück, usw.
Siebente Szene
Marthe
(durch die Pforte eintretend)
Herr, mein Gott! Was seh ich!
Mein Engel, kaum erkenn’ ich dich!
Woher der reiche Schmuck?

Margarethe
Je nun, ich fand ihn an der Türe da stehn!

Marthe
Euch gehört er!
Ja, das könnt Ihr mir glauben,
niemand kann ihn Euch rauben.
Ach, mein Mann, er war nie so galant,
ach, mein Mann, er war nie so galant!
Achte Szene
(Mephisto und Faust treten in den Garten.)

Mephisto
Frau Marthe Schwerlein, ist’s erlaubt?

Marthe
Nun, wer ruft mich?

Mephisto
(zu Margarethe)
Entschuldigt, dass so frei herein wir uns gewagt.
(leise zu Faust)
Dort seht, was vom Schmuck ich zuvor Euch gesagt.
(laut)
Frau Marthe Schwerleinseid ihr?

Marthe
Ja, ich bin’s!

Mephisto
Ach, es schmerzt, betrübt mich sehr,
ich bring’ Euch eine traurige Mär:
Euer Gemahl, er ist tot und lässt Euch grüßen.

Marthe
O mein Gott!

Margarethe
Nun, was ist’s?

Mephisto
Nichts!

Marthe
O welch harter Schlag! O welch banger Tag!

Margarethe
(beiseite)
Ach, ich bebe und zag’,
diesen Schmuck werd’ ich büßen!

Faust
(beiseite)
O wie gerne läg’ ich zu ihren Füßen!

Mephisto
(zu Marthe)
Euer Mann ist tot, Madam,
und lässt Euch grüßen!

Marthe
Und bringt Ihr von ihm kein Geschenk?

Mephisto
Nichts! Ich an Eurem Platz
sucht’ mir einen andern Schatz,
um ihn zu strafen, sucht’ ich mir einen andern Schatz!

Faust
(zu Margarethe)
Warum legst du ab diese Zier?
 
Margarethe
Dieser Schmuck gehört nicht mir,
drum lasst, ich bitte!

Mephisto
(zu Marthe)
Verböt’ es nicht alle Sitte, ich würde wahrlich wagen,
mich selber anzutragen.

Marthe
Ei nun! Vielleicht!

Mephisto
O weh! Die nimmt mich gar beim Worte!

Faust
(zu Margarethe)
Bitte, o nehmt meinen Arm!

Margarethe
O lasst, ich Euch beschwöre!

Mephisto
(zu Marthe)
Euren Arm!

Marthe
(beiseite)
Er ist galant!

Mephisto
(beiseite)
Die Nachbarin hat ganz ihr Herz mir zugewandt.

Margarethe
Lasst, ich Euch beschwöre!

Marthe
Ja, ich gern Euch höre!

Faust
Liebe ich dir schwöre!

Mephisto
Ja, auf meine Ehre!

Marthe
Und Ihr, mein Herr, reist also stets?

Mephisto
Wohl lange, sehr lange ist es schon, dass ich es so
treib, dass ich so es treib’,
bin allein, hab nicht Kind, hab nicht Weib! Ach!

Marthe
Ist man noch jung und flink, dann geht’s,
später doch es gar zu traurig ist,
allein zu stehn, ein Egoist!

Mephisto
Ich auch habe oft dies bedacht,
mit Grausen sehe ich’s vom Weiten!
 
Marthe
Darum beratet Euch beizeiten,
mein werter Herr, nehmt Euch in acht!

Mephisto
Wohl geb’ ich acht!

Marthe
Nehmt Euch in acht!

Faust
(zu Margarethe)
Und du bist stets alleine?

Margarethe
Mein Bruder ist Soldat, meine Mutter ist tot.
Doch, als noch lebte mein Schwesterlein,
da war ich nicht so ganz allein.
Teurer Engel! Ihn nahm mir Gott!
Auf meinen Armen zog ich’s groß,
hatt’ dabei wohl manche Plage;
doch gern hätt’ ich sie alle Tage,
hielt’ ich lebend das Kind im Schoß.
Ich trug und hätschelt’ es allein,
es weint’, war ich nicht da,
so herzlich liebte mich die Kleine,
sie wusst’, wie gut ich’s mit ihr meine,
mein Glück, mein Stolz war sie ja!

Faust
Ja gewiss, wenn sie dir glich,
musste sie ein Engel sein,
ja, ein Engel gut und rein!

Margarethe
Ihr lacht mich aus!

Faust
Nein, ich liebe dich!

Margarethe
Nein, es kann nicht sein,
so zum Zeitvertreibe,
spottet mein zum Zeitvertreibe.
Drum nichts mehr hiervon,
zuviel hört’ ich schon,
ob auch gern ich bleibe!

Faust
Glaub’, dass ernst ich’s mein’,
ach, lass gesagt dir’s sein,
dass nicht Scherz ich treibe,
ja, Liebe spricht allem Hohn,
trau’ des Herzens Ton,
o vertraue und bleibe!
 
Marthe
Kaum find’ ich mich drein,
nein, ihr spottet mein,
so zum Zeitvertreibe!
Warum eilt ihr schon
nun so schnell davon?
Hör’ mich jetzt und bleibe!

Mephisto
Ja, ihr müsst verzeihn,
dass ich geh allein
und nicht länger bleibe.
Ist auch schön der Lohn,
den ich trüg’ davon,
nein, ich hier nicht bleibe!
(Es beginnt zu dunkeln.)

Margarethe
(zu Faust)
Die Nacht bricht an, verlasset mich!

Faust
Süß’ Liebchen!

Margarethe
Lasset mich!
(Sie läuft davon.)

Faust
(ihr folgend)
O, du Holde fliehest mich!

Mephisto
Allzu zärtlich wird die Alte,
darum hinweg!
(Er versteckt sich hinter einem Baum.)

Marthe
(beiseite)
Ich gerne ihn halte.
(laut)
Je nun! Er ist fort! Mein Herr!

Mephisto
(beiseite)
Ja.

Marthe
Lieber Herr!
(Sie entfernt sich.)

Mephisto
Lauf hinterher! Bah!
Diese alte böse Sieben,
diese alte böse Sieben,
die tät selbst den Teufel lieben!

Faust
(hinter der Szene)
Margarethe!
 
Marthe
(hinter der Szene)
Lieber Herr!

Mephisto
Gute Nacht!

Faust
(hinter der Szene)
Margarethe!

Marthe
(hinter der Szene)
Lieber Herr!

Mephisto
Gute Nacht!
Es war wohl Zeit! Dort unter der Bäume Schatten
schon kehrt unser Pärchen zurück. Ganz wohl!
Hüten wir uns, hier zu stören ein so zartes
Stelldichein!
O Nacht, verbreite hier dein schatt’ges Reich,
ihr Blumen all’, verschwendet süßen Duft,
mit heißer Wollust tränkt die Luft;
den Zweifel stillt, wohin sie immer trete,
erfüllt mit Liebessehnen Margarethe!
(Er entfernt sich. Faust und Margarethe kommen zurück.)
 
Margarethe
Es ist schon spät. Lebt wohl!

Faust
(sie zurückhaltend)
O eile nicht von mir,
o bleib! Leg’ deine Hand hier in die meine,
lasse mich, lasse mich in dein Antlitz schauen!
O trau’ der Liebe Macht,
o trau’ der Liebe Macht, lass Seel’ in Seel’ uns
drängen, hab’ Vertrauen in stiller Mondesnacht!

Margarethe
Süße Lust, inn’ge Lust fühl’ ich sanft sich regen
seine Worte mich bewegen,
ich fühl es liebbewusst, seine Worte mich bewegen,
ich fühl’ es liebbewusst!
Lasst einmal sehn, erlaubet!
(Bückt sich und pflückt eine Sternblume.)

Faust
Was soll das?

Margarethe
Ein einfach Spiel!
O lasset mich!
Faust
Darf ich dein Flüstern nicht verstehen?

Margarethe
(langsam die Blume abzupfend)
Er liebt mich, er liebt mich nicht!
Er liebt mich! Nicht! Er liebt mich!

Faust
Ja! Ja, glaub ihm ganz, du holdes Himmelsangesicht!
Das Blumenwort sei Götterausspruch, Kind, für dich!
Er liebt dich!
Begreifst du ganz das mächt’ge, süße Wort?
Es heißt, heißt fort und fort
sich hinzugeben ohne Ende,
ja voller Wonne ewiglich kein Ende, kein Ende!

Faust Und Margarethe
Ewig dein!

Faust
O Mondenschein, der uns umhüllt,
selig beisammen,
all unser Bangen stillt,
ganz uns erfüllt
mit Liebesflammen!

Margarethe
Ich liebe dich so inniglich,
bin ganz die deine,
Geliebter du, du, der meine,
will sterben gern für dich!

Faust
Margarethe!

Margarethe
Flieht, o flieht!

Faust
Trennung!

Margarethe
Ach, ich wanke!

Faust
Ich kann’s nicht fassen, nein! Trennung!

Margarethe
(sich losreißend)
Lasset mich!
Ach, treib’ nicht länger Scherz
o brich das Herz nicht Margarethe!
Ach, treib’ nicht länger Scherz,
o brich das Herz nicht Margarethe, usw.

Faust
Sieh meinen Schmerz, sieh meinen Schmerz!
Du brichst mir das Herz!
Margarethe! Margarethe!
Margarethe, du brichst mir das Herz,
sieh meinen Schmerz!
 
Margarethe
Auf mein Flehen höre ...

Faust
Margarethe!

Margarethe
Treib’ nicht länger Scherz,
o brich das Herz nicht Margarethe,
bei allem, was mein Herz
gestand, nicht treibe Scherz!
O flieht, usw.

Faust
Sieh meinen Schmerz! usw.
Die Macht der Unschuld siegt.
Ja, die keusche Liebe
stillt heiße Triebe,
beschämt neigt sich mein Blick vor dir!
Ja, ich geh, nur bis morgen ...

Margarethe
Eh’ der Tag noch erwachet,
und dann ... ganz dein!

Faust
Glücklich mich mache
ein Wort noch, eh’ ich scheiden muss!
Du liebst mich?

Margarethe
(eilt nach dem Pavillon und wirft Faust einen Kuss zu)
Leb wohl!
(Sie tritt in den Pavillon.)

Faust
Beseligende Lust! Fort, hinweg!

Mephisto
Sie hat ihn berückt!

Faust
Hast du uns belauscht?

Mephisto
Ei, zum Glück!
Doch Ihr verdient, was sicher ist,
dass man Euch in die Lehre schickt.

Faust
Fort, hinweg!
 
Mephisto
Verweilet doch ein Augenblickchen noch,
was zu den Sternen spricht Euer Liebchen,
das hört doch!
Sieh da! Schon öffnet sie ihr Fenster!
(Margarethe öffnet das Fenster des Pavillons.)

Margarethe
Er liebt mich! Er, der mein Herz erkor!
Es kost der Zephyr, es schlägt die Nachtigall,
der Mondnacht Stimme flüstern all’,
sie sagen im tausendstimm’gen Chor
er liebt dich! Ach, wie es mich doch erfasset!
O selig sein mich lasset! Ihr Sterne dort,
die ihr mich schaut, versteht ihr mein Glück?
Ihr Sterne, versteht ihr mein Glück?
Ach bald, ach, Geliebter, komm,
kehr’ bald zurück! Komm!

Faust
(stürzt zum Fenster
und zieht Margarethe an sich)

Margarethe!

Margarethe
Ah!

Mephisto
Ha! Ha! Ha! Ha! Ha!
libretto by Julia Behr